Noch eine Woche bis zur Abgabe meiner Dissertation. Der Text ist fast fertig, die Quellen sind überprüft, die Luft ist raus, ich mag nicht mehr. Jetzt freue ich mich richtig auf das Erstellen von Literatur- und Stichwortverzeichnis: Eintönige, anspruchslose Arbeit, bei der man nicht viel nachdenken muss. Dann ist auch der Urlaub nicht mehr weit.
Und es gibt noch einen Grund zur Freude, nämlich diesen hier:
Jetzt, wo unser Werk im Buchhandel zu erwerben ist und in Bibliothekskataloge aufgenommen wird, verstehe ich die seltsamen Sorgen und Marotten, die von anderen Autoren überliefert sind: Sich vor negativen Online-Shop-Rezensionen fürchten, aber trotzdem täglich nachschauen müssen. Im Laden heimlich das eigene Buch signieren. Ständig den Email-Posteingang prüfen: Vielleicht hat ja Gabriel Garcia MárquezBernhard Schlink eine Glückwunschmail geschrieben?
Ich brauche wirklich dringend Urlaub.
Hier gibt es übrigens eine Leseprobe (PDF; 1,9 MB).

24. June 2008 at 6:19 |
Staatsorga und GR zusammen auf rd. 260 Seiten. Respekt.
Jetzt fehlt nur noch ein Gewinnspiel, bei dem man als Blogleser ein signiertes Exemplar gewinnen kann
24. June 2008 at 7:28 |
Ich bin zwar nicht Bernhard Schlink, aber wenn mein Papageienroman erstmal fertig ist…
Also, Glückwunsch! Und wenn ich dann ein Exemplar erstanden habe, möchte ich auch ein Autogramm!
CU morgen *bibber*!
27. June 2008 at 13:25 |
Ein großer Wurf, in dem ich das Potential eines zukünftigen Klassikers des Staatsrechts erkenne. Zielführend sind die Hervorhebungen. Das Werk ist für Studierende ebenso geeignet wie für Praktiker, die sich noch einmal das Wichtigste in Erinnerung rufen möchte. Kurzum: unverzichtbar für jeden Juristen.
7. July 2008 at 20:40 |
klingt interessant, nur leider noch nicht im juristischen Seminar Kiel verfügbar :\ auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch!