Wilhelmsschrei, der, -s, -e: Geräusch, das →Chefredakteuren entfährt, wenn sie feststellen, dass auch ihre Redaktion den Falschinformationen eines Wikipedia-Clowns aufgesessen ist.
Jetzt müsste nur noch der Wikipedia-Eintrag entsprechend ergänzt werden.
Nachtrag: Die Titanic hat das zugrunde liegende Phänomen anschaulich illustriert (via)
11. February 2009 at 9:26 |
11. February 2009 at 21:23 |
Das in der Titanic veranschaulichte Phänomen des einfach-einmal-etwas-Behauptens-und-abgeschrieben-Werdens, um dann unter Verweis auf den Abschreiber seine tolle Idee zu untermauern, findet sich auch in der Rechtswissenschaft wieder. Nicht selten vertreten sog. Wissenschaftler eine Auffassung allein unter Verweis auf einen Kollegen, der nicht etwa Argumente liefert, sondern ebenden Gelehrten, der ihn zitiert, seinerseits als Quell des Wissens anführt. Da wäre so manches mal die Huhn/Ei-Frage interessant, indes verlangte deren Beantwortung oft ein rechtsgeschichtliches Studium…
8. March 2009 at 9:47 |
Qualitätsjournalismus…
Bei der Indiskretion wird ein Spiegel-Titel auseinandergenommen.
Ich fühle mich da an eine Pfarrer erinnert, der (sinngemäs) sagte: ‘Wenn die politischen Artikel so gut sind wie die über die Kirche, dann gute Nacht.’
Stellt sich die Frage o…
8. March 2009 at 9:48 |
Den WP Eintrag gibt es schon – auch wenn er sich auf einen anderen Wilhelmsschrei bezieht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelmsschrei