Nur in wenigen Städten fühle ich mich sofort wie zu Hause. Eine davon ist Breslau. Ich weiß gar nicht genau warum. Es stimmt einfach alles.

Der Rynek, abends.

Die Oder, morgens.
Nur in wenigen Städten fühle ich mich sofort wie zu Hause. Eine davon ist Breslau. Ich weiß gar nicht genau warum. Es stimmt einfach alles.

Der Rynek, abends.

Die Oder, morgens.
Bilanz meiner Tagestour zur Universität Oppeln:
Während insgesamt sechs Stunden im Auto hörten wir im polnischen Radio drei mal ein seltsames Lied mit dem Titel “Arsch der Welt”. Warum nur ist bizarre deutsche Musik im Ausland so erfolgreich? Und warum die gute häufig nicht?
Eines meiner liebsten Computerspiele-Genres ist (naja: war) der Weltkrieg-II-Egoshooter. In manchen Levels von “Wolfenstein” und “Medal of Honor” kenne ich mich besser aus als an meinem Wohnort. Auf dem trutzigen Schloss Fürstenstein (Książ) in Polen, wo in den vergangenen Tagen das erste Seminar unseres deutsch-polnischen Promotionskollegs stattfand, fand ich eine sehr vertraute Atmosphäre vor: Verschlungene Pfade, Nebel, geheimnisvolle Nazi-Überreste.
Ein typischer Levelbeginn: Draußen vor den Toren…

…zuerst der Schleichweg durch den Wald (nicht rennen, sonst hört man die Schritte)…

…in ein streikloses Land. Der Rest der Woche verläuft hier eintragslos. Seid brav!