Obama, und jetzt?

5. November 2008

Der nächste amerikanische Präsident heißt DRE 700 Barack Obama. Herzlichen Glückwunsch! Bevor es jemand anderes macht, erinnere ich an dieser Stelle lieber selbst an meine verunglückte frühere Wahlprognose:

Damit ich hinterher sagen kann, ich hätte es gleich gesagt:

McCain: 60 %
Obama bzw. Clinton: 40 %

Ich hatte also unrecht – ich kann’s verschmerzen.

Wie geht es nun weiter? Die Wahl hat gezeigt: Amerika ist bereit für einen Präsidenten mit dunkler Hautfarbe – in Europa noch undenkbar. Aber traditionell sinkt die Beliebtheit vieler amerikanischer Präsidenten im Laufe ihrer Amtszeit. Was ist also in einigen Monaten, wenn der Messias-Bonus verbraucht ist und Präsident Obama sich im politischen Tagesgeschäft aufreibt? Wie wird die Kritik an ihm aussehen? Anders gefragt: Wäre Amerika auch bereit für einen schlechten Präsidenten mit dunkler Hautfarbe?

Und, Amerika: Könnt ihr demnächst bitte so wählen, dass man sich in Europa nicht die Nächte um die Ohren schlagen muss? Bei der Formel 1 funktioniert das doch auch!


Kult der Blödheit

5. May 2008

Bei heise-online darf die versammelte deutsche Nerd-Elite heute über die dummen Amis lachen, das “Volk voller Unwissender” am “intellektuellen Abgrund”, welches, ganz anders als wir, dem “Kult der Blödheit” verfallen ist. Natürlich bekommt der amtierende Präsident sein Fett weg, “wegen seiner legendärer Sprachpatzer”*. Und auch die anderen Befunde sind zum Gruseln:

“Die USA rangieren beim Anteil der Hochschulabschlüsse eines Jahrgangs nur noch auf dem 16. Platz unter 27 industrialisierten Ländern.”

Haha! Nein, diese Amis!

* Nachtrag: Grammatik mittlerweile berichtigt.


So wird am 4. November gewählt

5. March 2008

Damit ich hinterher sagen kann, ich hätte es gleich gesagt:

McCain: 60 %
Obama bzw. Clinton: 40 %


Mitbringsel aus Florida (Auflösung)

13. February 2008

Bei dem hier inkognito vorgestellten Wunderwerk der Lebensmittelchemie handelte es sich um “Key Lime Parfait”:

keylimepie.jpg

Diese profimäßig überzuckerte pappige Pampe hat mit der originalen “Key lime pie” soviel gemeinsam wie Topfschlagen mit Musik. Platon würde sagen: Es ist sehr schwer, an diesem unvollkommenen Abbild die Idee zu erkennen. Key lime pie vom finstersten Ende der Höhle aus betrachtet.

Ein wenig Gebäck ist auch drin (die Schicht unter der obersten grünen Schicht), ansonsten handelt es sich aber eher um eine Cremespeise.

Richtige Key lime pie gibt z.B. in Key West in der “Blond Giraffe“, aber auch im Supermarkt. Im Andenkenladen des Everglades-Nationalparks fand ich einst dieses wohlschmeckende Exemplar.


Mitbringsel aus Florida

6. February 2008

zutaten.jpg

Trotz all der enthaltenen Phosphate, Sulfate und sonstigen -ate handelt es sich bei diesem Produkt nicht um ein Wasch-, sondern um ein Nahrungsmittel. Um welches? Die Auflösung folgt in einer Woche.

Abwesenheitsnotiz: Hier ist mal wieder Pause bis nächsten Montag. Dienstreise!


Wieder zurück

7. January 2008

Und zwar schon seit dem 2. Januar.

Da dachten wir noch, eine Woche Florida sei ja eigentlich viel zu kurz – leider hatte es keinen späteren Rückflug mehr gegeben. Doch offensichtlich war es genau das Richtige, so früh heimzufliegen: Dem dreitägigen floridianischen Winter sind wir auf diese Weise knapp entwischt. So liefen wir auch nicht Gefahr, von fallenden Leguanen getroffen zu werden. Die restlichen freien Tage zurück in Deutschland waren leider nicht allzu erholsam: Grippe! Jetzt geht es schon wieder etwas besser.


Abwesenheitsnotiz

21. December 2007

bahiahonda.jpg
Abb.: Weihnachtsbäume im Bahia Honda State Park, FL

Hier ist Blogpause bis zum 7. Januar – am Dienstag geht’s auf nach Florida. Hoffentlich gibt es gutes Campingwetter!

Meinen Lesern wünsche ich ein frohes Fest, einen verständnisvollen Weihnachtsmann und ein gutes neues Jahr. Feiert schön!


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