Sehr unauffällig

Eine e-Mail von, äh, “PayPaI”:

unauffaellig.gif

Der I/l-Trick ist ein alter Hut – aber wirkungsvoll. Ihm verdanke ich den gelungensten Aprilscherz meines Lebens: Zum 1. April 2003 registrierte ich die Domain http://www.splegel.de, erfand einen Artikel, setzte ihn in ordentlich nachgemachter SPIEGEL-Optik auf meine Homepage und schickte den Link herum. Der sah in etwa so aus (klicken zwecklos):

http://www.SPlEGEL.de/panorama/0,1518,522137,00.html

Mein Artikel berichtete, ein Herr N., frisch promoviert im Steuerrecht, sei in die Rürup-Kommission berufen worden – es handelte sich um einen Freund von mir. Und siehe da: Mehr als die Hälfte aller gemeinsamen Bekannten hat es geglaubt. Der Freund selbst fand den Artikel zunächst lustig und schickte den Link seinen Kollegen in der Kanzlei – kommentarlos. Womit er nicht rechnete: Auch dort glaubte es fast jeder. Das zog so weite Kreise, dass er mich bat, den Beitrag aus dem Netz zu nehmen – was ich natürlich tat.

Mittlerweile gehört die Domain jemand anders und steht zum Verkauf.

P.S.: Wieder mal Dienstreise – hier ist Blogpause bis Mittwoch.

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