Handtuch des Staatsrechts

25. May 2008

Ein Handtuch ist von großem praktischen Wert, weiß der Reiseführer “Per Anhalter durch die Galaxis“, und weil ich (1.) bei meiner Dissertation jegliche Hilfe gebrauchen kann und (2.) ohnehin gerade allen Scheiß mitmache, beteilige ich mich am heutigen Towel Day und bringe ein Handtuch ins Büro mit:

Auf den praktischen Nutzen bin ich gespannt. Das Handtuch könnte z.B. all diese dicken Habil-Schriften lesen und mir sagen, ob was Wichtiges drin steht. Es könnte auch meine juris-Suchanfragen übernehmen und mir jede Stunde eine kleine Recherchemappe zusammenstellen. Ach ja, und Kaffee kochen, das wäre toll.


Ihr müsst euch seinen Namen nicht merken

24. May 2008

Keine Ahnung, wer da beim Grand Prix gewonnen hat, jedenfalls hat er es verdient, dachte man bei FAZ.net:

Quelle: FAZ.net von 0:30 Uhr.


Die Schwelle zum “Jetzt ist’s bald vorbei” überschritten

24. May 2008

Der Dissertations-End-Endspurt beginnt! Es ist Land in Sicht, endlich. Gerade habe ich eine Liste mit den noch offenen Baustellen erstellt – sie passt tatsächlich auf eine A4-Seite! -, morgen folgt dessenthalben eine letzte tiefe Literaturgraberei, dann werden die Baustellen in der nächsten Woche geschlossen und schließlich sind in der übernächsten Woche geschätzte zwanzig Seiten zu füllen, größtenteils damit, dass ich die gewonnenen Erkenntnisse auf konkrete Fälle anwende. Das sollte nicht so schwer sein: Denken und tippen fällt mir leichter als das Umherirren in den Schachtelsätzen fremder Leute.

Bis Ende Juni muss alles fertig sein. Das heißt, ich habe noch drei Wochen für den verkorksten Fußnotenapparat, das Literaturverzeichnis und für allgemeine textliche Verschönerungen. Müsste doch reichen, oder?


Grand-Prix-Blindwette

23. May 2008

Ohne einen einzigen Grand-Prix-Beitrag gesehen oder gehört zu haben, nein, auch nicht den deutschen, weiß ich natürlich, wie der Wettbewerb ausgeht. So habe ich bei dieser kleinen Grand-Prix-Wette gestimmt:

1. Ukraine
2. Russland
3. Serbien
4. Türkei
5. Rumänien

23. Deutschland
24. Spanien
25. Großbritannien

Deutschland: Platz 23

Und nein, ich glaube auch nicht an eine osteuropäische Verschwörung.

Nachtrag: Gar nicht so schlecht, mein Tipp! Ich schwöre: Ich kannte keines der Lieder und habe mir auch keine Prognosen, Wettquoten oder sonstwas angeguckt. So ist es ausgegangen: 1. Russland, 2. Ukraine, 3. Griechenland, 4. Armenien, 5. Norwegen; 23. Deutschland, 23. Polen, 23. Großbritannien. Macht für mich, wenn ich richtig gerechnet habe, 6 Punkte beim Tippspiel. Gähn! Gute Nacht.


Pullover Nostra

20. May 2008

Sie sind ein innovativer Jurist auf Jobsuche? Die flexiblen Stellen von Berufsethos und Standesrecht sind Ihnen geläufig? Sie wollen das Recht bändigen, statt ihm zu dienen? Esprit macht Ihnen ein Stellenangebot, das Sie nicht ablehnen können. Als “Legal Counselor Europe (m/w)” betreuen Sie unter anderem den Bereich

Global Advertising (unerlaubtes Wettbewerbsrecht)

und “kümmern sich um die Legalität von Werbeinitiativen jeglicher Art”.

Nicht überliefert ist, wie eng Sie mit der Personalabteilung beim Entwerfen von Stellenanzeigen zusammenarbeiten sollen.


Quelle der Mühsal

16. May 2008

Die ersten Kapitel meiner Dissertation habe ich frohgemut heruntergeschrieben, ohne mir groß Gedanken um den Fußnotenapparat zu machen. Der sieht dann so aus:

Gelb markierte Zitate sind noch nicht überprüft. Zur Nachahmung nicht empfohlen!


Ad multos annos

8. May 2008

Herzlichen Glückwunsch, Israel!


Noch eine Stadt, in der ich mich sofort wie zu Hause gefühlt habe: Tel Aviv.


Songs in der Endlosschleife (7)

7. May 2008

Aus der Reihe “Songs, die ich mir mindestens zehnmal direkt hintereinander angehört habe”:

Beatsteaks – I Don’t Care As Long As You Sing


(YouTube Direktnotgonnastop)

(2004)

Es ist Frühling, es ist warm, es ist Zeit für die Beatsteaks! I get up, hüpf, hüpf, hüpf!

Alle Teile der Serie in diesem Blog


Kult der Blödheit

5. May 2008

Bei heise-online darf die versammelte deutsche Nerd-Elite heute über die dummen Amis lachen, das “Volk voller Unwissender” am “intellektuellen Abgrund”, welches, ganz anders als wir, dem “Kult der Blödheit” verfallen ist. Natürlich bekommt der amtierende Präsident sein Fett weg, “wegen seiner legendärer Sprachpatzer”*. Und auch die anderen Befunde sind zum Gruseln:

“Die USA rangieren beim Anteil der Hochschulabschlüsse eines Jahrgangs nur noch auf dem 16. Platz unter 27 industrialisierten Ländern.”

Haha! Nein, diese Amis!

* Nachtrag: Grammatik mittlerweile berichtigt.


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