Fallfrage

Beurteilen Sie den unten dargestellten Sachverhalt aus steuerrechtlicher Sicht!

togo1
Bildquelle: castenow.communications

7 Responses to Fallfrage

  1. SG says:

    Ich bin zwar kein Jurist, aber ich denke mal, dass für “Bleib-doch-noch” der volle, für “To Go” jedoch nur der reduzierte Mehrwertsteuersatz fällig wird, so dass es sich um Steuerhinterziehung handelt.

  2. Edding says:

    Es fehlt ja wohl am Vorsatz, wie man am Grinsen erkennen kann.

  3. fiat iustitia says:

    Wäre ja nicht das erste Mal in der Delikatessenkette mit dem gelben M.

  4. Percy says:

    Wenn ich im Schnellrestaurant gefragt werde, ob ich dort esse oder mitnehme, sage ich immer: “Zum Mitnehmen, aber bitte mit Tablett.” Die steuerliche Differenz möge lieber dem Unternehmen bzw. Franchiser zufallen, als dem Staat, dessen Steuern, Abgaben, Gebühren usw. insgesamt viel zu hoch sind. Außerdem stellt der Staat mit Geld ja doch nur Unsinn an, wie man an Zensursulas Internetsperren sieht.

  5. ElGraf says:

    Aus dem gleichen Grund sage ich bei manchen insgesamt weniger sympathischen, aber dann doch hin und wieder aufgesuchten Fastfoodketten immer “Hier essen”, selbst wenn ichs mitnehme. Außerdem werden von MEINEM Mehrwertsteuerüberschuss keine Netzsperren, sondern Schulen und Universitäten gebaut.

  6. Franco says:

    “To go” ist schlichter Nahrungsmittelerwerb und unterfällt daher dem reduzierten Steuersatz, bei “Bleib-doch-noch” steht die Dienstleistung im Vordergrund, so dass der Staat mit der vollen Steuersatzkeule zuschlägt. Diese Sichtweise (die jedenfalls bei Fast-Food hinterfragt werden darf) geht übrigens auf einen mehrheitlich mit südeuropäischen Richtern besetzten Senat des Europäischen Gerichtshofes zurück, nach deren Mentalität es beim Speisen im Restaurant eben vorrangig nicht um schnöde Nahrungsaufnahme, sondern um Genuss und Lebensfreude geht. Das hatten die nüchternen deutschen Finanzrichter früher anders gesehen…

    @ Edding: Von wegen ohne Vorsatz. So wie der Typ grinst ist er gekommen um zu bleiben!

  7. fernetpunker says:

    Um Steuerhinterziehung kann es sich beim Abnehmer in keinem Fall handeln, weil der Steuerschuldner der Umsatzsteuer der Unternehmer ist (indirekte Steuer). Eine Steuerhinterziehung in diesem Zusammenhang käme also allenfalls in Betracht, wenn der Unternehmer bei “hier essen” vorsätzlich den reduzierten Umsatzsteuersatz in die Kasse eingibt.

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